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Zivildienstnovelle - Bessere und effizientere Schulen - Justizgipfel PDF Drucken
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Die politische Woche

Montag - Sonntag

Forum Alpbach (19. August bis 4. September 2010)

Mittwoch

Der Nationalrat tritt zu einer Sondersitzung zusammen. 

Donnerstag

Justizgipfel (Thema: Bekämpfung von Korruption und Wirtschaftskriminalität)

 

Thema der Woche

Polizei, Zoll, Heer und Justizwache offen für Ex-Zivildiener

Eine Novelle zum Zivildienstgesetz eröffnet ehemaligen Zivildienern die Möglichkeit, bis zur Vollendung des 28. Lebensjahres das Erlöschen der Zivildienstpflicht zu beantragen, um etwa den Beruf eines Polizisten, eines Justizwachebediensteten, eines Zollfahnders oder auch den des Soldaten zu ergreifen. "Wichtig ist, dass die Ableistung eines zusätzlichen viermonatigen Grundwehrdienstes für Menschen, die für Polizei, Zoll, Justizwache oder Bundesheer arbeiten möchten, nicht kommt", betont Verteidigungsminister Norbert Darabos.

SPÖ-Sicherheitssprecher Otto Pendl betont die positiven Effekte für die Exekutive: “Darin liegt vor allem auch eine Chance für die Polizei, die nun auf das Potenzial dieser ehemaligen Zivildiener zurückgreifen kann. Wo es um die Sicherheit geht, darf man es sich nicht erlauben, auf womöglich fähigen Nachwuchs zu verzichten." SJ-Verbandsvorsitzender Wolfgang Moitzi sieht in der aktuellen Gesetzesnovelle eine langjährige Forderung der Sozialistischen Jugend erfüllt: "Ich freue mich, dass die Diskriminierung ehemaliger Zivildiener, die Polizisten werden wollen, beseitigt werden konnte.“
Mehr zum Thema unter www.spoe.at.

 

Im Brennpunkt

Bundeskanzler Faymann: Für eine bessere Schule mit besseren Chancen

Ein wichtiges Thema im ersten Ministerrat nach der Sommerpause war das Thema Schule. Der Bundeskanzler hat mit Blick auf Fragen wie Lehrerkompetenzen und Lehrerarbeitszeit klargestellt: "Die Verhandlungen haben nur ein Ziel: eine bessere und effizientere Schule, mit besseren Chancen und besseren Möglichkeiten für die jungen Menschen in diesem Land". Besonders wichtig für die Verhandlungen ist ein "gutes und geradliniges Verhältnis zu den Landeshauptleuten", so der Bundeskanzler, der sich gegen Diskussionsverbote aussprach. Auch die "Stundenleistung der Lehrerinnen und Lehrer" ist ein Teil der gesamten Diskussion, so Faymann. Die Diskussion zur Landeslehrer-Controlling-Verordnung wird nach Absprache mit Bildungsministerin Claudia Schmied ab kommendem Jahr im Rahmen der Finanzausgleichsgespräche geführt.
Lesen Sie mehr dazu auf der Homepage der SPÖ.

 

Kurz gemeldet

Bundeskanzler Faymann zu Justizgipfel: Kampf gegen Korruption hat besonderen Stellenwert

Auf Wunsch der Präsidenten der Richtervereinigung sowie der Vereinigung der Staatsanwälte treffen sich kommenden Donnerstag Vizekanzler, Justiz- und Beamtenministerin gemeinsam mit den Standesvertretern zu einer Aussprache bei Bundeskanzler Werner Faymann. "Wir wollen gemeinsam erörtern, wie wir jenes Vertrauen in die Justiz herstellen, das sich die Justiz auch verdient hat. Wir wollen die Justiz stärken, um die Aufklärung zu stärken", sagte Faymann. Eine besondere Rolle spielt der "Kampf gegen Korruption und Wirtschaftskriminalität". 

Jarolim: Bandion-Ortners Maßnahmenpaket nur kleiner Schritt in richtige Richtung

Die von Justizministerin Bandion-Ortner kürzlich vorgeschlagenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität sind für SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, jedoch nicht ausreichend, um die dringend notwendige Beschleunigung der Verfahren zu bewirken. Jarolim geht davon aus, dass bei dem von der Ministerin angekündigten Justizgipfel im Oktober weitere Maßnahmen in das Paket einfließen werden. "Das Justizressort kann es sich nicht leisten, vernünftige Vorschläge zu blockieren“, betont Jarolim.
Mehr dazu auf der Homepage der SPÖ. 

Gesundheitsminister Alois Stöger verbietet Mephedron in Österreich

Am vergangenen Freitag endete die Begutachtungsfrist der Suchmittelgesetz-Verordnung, die Mephedron als illegales Suchtmittel deklariert. Seit Samstag ist Mephedron in Österreich verboten, sowohl Besitz als auch Verkauf sind untersagt. Die bisher „legale Droge“ wurde als Pflanzendünger und Badesalz verkauft.
Weitere Infos unter http://www.spoe.at.

Österreichische Bundesregierung spendet 5,6 Millionen Euro für Flutopfer in Pakistan

Nach den verheerenden Überschwemmungen in Pakistan brauchen etwa zehn Millionen Menschen dringend humanitäre Unterstützung. "Wichtig ist, jetzt Solidarität mit der notleidenden Bevölkerung zu zeigen. Bundeskanzleramt, Finanzministerium und Außenministerium haben gemeinsam ein umfangreiches Hilfspaket geschnürt, mit dem sich Österreich an den internationalen Hilfsmaßnahmen beteiligt", so Bundeskanzler Werner Faymann.
Lesen Sie mehr zum Hilfspaket für Pakistan auf der SPÖ-Homepage.

Mautz zu Bundeshymne: Leistungen der Frauen sichtbar machen

"Österreich ist klarerweise die Heimat großer Töchter und Söhne. Nun bestätigt auch ein Gerichtsurteil, dass nichts gegen diese Textänderung spricht. Das freut uns natürlich sehr“, so SPÖ Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz zum Urteil des Wiener Landesgerichtes. "Es ist höchste Zeit, dass wir die Leistungen, die die Frauen in diesem Land erbringen, sichtbar und hörbar machen. Der gesellschaftliche Wandel, muss sich auch in unserer Bundeshymne widerspiegeln. Wir sollten daher so rasch wie möglich die Änderung der Bundeshymne diskutieren“, so Mautz. 

Wohlmuth: Staatliches Pensionssystem krisenfest und zukunftssicher

Zukunftsforscher Reinhold Popp attestiert dem österreichischen Pensionssystem bei realistischem Wirtschaftswachstum die langfristige Finanzierbarkeit. PVÖ-Generalsekretär Andreas Wohlmuth: "Das staatliche, umlagefinanzierte, solidarische Pensionssystem hat sich als krisenfest erwiesen, als echte Säule und wird auch zukunftssicher sein. Die staatliche Pension wurde stets pünktlich und wertgesichert ausbezahlt. Hingegen haben die kapitalgedeckten privaten und betrieblichen Systeme zum Teil dramatische Kürzungen bis zu 40 Prozent verzeichnet." 

Neues Gesetz verbessert rechtliche Lage der Künstler

In Abstimmung mit Kulturministerin Claudia Schmied hat Sozialminister Rudolf Hundstorfer ein neues "KünstlerInnensozialversicherungs-Strukturgesetz" in den Ministerrat eingebracht. Damit wird die soziale Situation der Kunstschaffenden deutlich verbessert. "Diese neue gesetzliche Regelung soll die bürokratischen Wege der Künstlerinnen und Künstler erleichtern. Dadurch können sich die Künstler voll und ganz ihrem künstlerischen Schaffen widmen und müssen weniger Zeit für amtliche Wege aufbringen“, so Hundstorfer.
Lesen Sie mehr dazu auf http://www.spoe.at.

Europa

Swoboda: Integration der Roma muss verstärkt werden

„Die Anti-Roma-Stimmung, die derzeit von einigen konservativen europäischen Politikern verbreitet wird, ist unerträglich“, betont der Vizepräsident der S&D-Fraktion, Hannes Swoboda. Dabei, so Swoboda, wäre es entscheidend, die Roma-Integration in den verschiedenen europäischen Ländern zu verstärken. Der EU-Parlamentarier fordert seit Jahren eine Konzentration der entsprechenden Kompetenzen in der Europäischen Kommission. Im Herbst wird er Initiativen in diese Richtung forcieren. 
Weitere Infos unter http://www.spoe.at.

 

Web Tipps

„Richtig essen von Anfang an!“ – Jetzt auch online

Richtige Ernährung ist bereits während der Schwangerschaft und des Stillens von großer Bedeutung für das Kind. Eine wichtige Hilfe für Eltern bietet die neue Homepage des Projekts „Richtig essen von Anfang an!“. „Die besten Ratschläge nützen nichts, wenn sie nicht verstanden werden, widersprüchlich sind oder im Lebensalltag der Menschen nicht oder nur schwer umsetzbar sind“, sagt Gesundheitsminister Alois Stöger. Die Homepage bietet Beratung und Wissenswertes zur Verbesserung der Gesundheitssituation von Schwangeren, Stillenden und Kindern bis zum dritten Lebensjahr.
Die Website ist unter www.richtigessenvonanfangan.at zu finden

Pressestimmen

Reformpaket für Justiz war längst überfällig

„Rechtsexperten, Politiker und Journalisten aus dem In- und Ausland bemängelten in den vergangenen Wochen völlig zu Recht, die österreichische Justiz arbeite zu langsam, zu schwerfällig, sie bevorzuge prominente Personen und habe keine Sachkenntnis, um vor allem die Wirtschaftskriminellen ihrer Taten zu überführen. Das von Ministerin Claudia Bandion-Ortner jetzt präsentierte Reformpaket war lange überfällig. … Und es zeigt, dass der vorangegangene Druck hilfreich war. Denn die vorgestellten Vorschläge wurden nicht in dieser Woche ausgearbeitet. Sie lagen seit Jahren in diversen Schubläden. … Manchmal braucht es einen vehementen Anstoß für Veränderung“

(Saskia Jungnikl, „Der Standard“, 21.8.)



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15 Jahre Attentat in Oberwart PDF Drucken

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Thema der Woche

4. Februar 2000: Politischer Paradigmenwechsel

 

Exakt heute vor zehn Jahren vollzog sich in Österreich mit der Angelobung der schwarz-blauen Bundesregierung unter dem Getöse einer breiten Protestbewegung in Österreich ein radikaler politischer Paradigmenwechsel. Der Pensionistenverband Wien (PVW) nahm sich das zum Anlass um den beiden Schüsselkabinetten eine kritische Bilanz auszustellen.

 

Edlinger, Hostasch und Tálos zu Schwarz-Blau

Finanzminister a.D. und Vizepräsident des Pensionistenverbands Österreich (PVÖ) Rudolf Edlinger, Arbeits-, Gesundheits- und Sozialministerin a.D. Eleonore Hostasch und der Sozial- und Politikwissenschafter Univ.Prof. Emmerich Tálos resümierten bei einer gemeinsamen Pressekonferenz die schwarz-blauen Regierungsjahre. Edlinger kritisierte die Paradigmen des Neoliberalismus und des Nulldefizits sowie die dadurch resultierende "Verscherbelung von Volksvermögen und buchhalterische Tricks, die nur kurzfristig den Anschein einer Budgetkonsolidierung zuließen". Viele hätten sich am Abverkauf von Staatsbetrieben bereichert: "Das beschäftigt bekanntlich heute noch die Gerichte." Viele Strukturen des Sozial- und Wohlfahrtsstaates seien in dieser Zeit "nachhaltig und irreparabel beschädigt worden", merkte Hostasch an. Tálos analysierte die nachhaltigen Auswirkungen auf die politische Kultur des Landes: "Man kann nicht nur von einer 'Wende' sprechen, sondern auch von einer Reihe von Brüchen." Der Sozialwissenschafter übte besondere Kritik an der "gigantischen Personalpolitisierung" sowie am "Bruch mit der Verhandlungsdemokratie zugunsten des Mehrheitsprinzips", also dem Ausschluss der Sozialpartner.

Kurz gemeldet

15 Jahre nach dem Anschlag in Oberwart

Vor 15 Jahren, am 4. Februar 1995, sind in Oberwart vier junge Roma bei einem Attentat getötet worden. Bundeskanzler Werner Faymann hat zu diesem Anlass an die Verantwortung der Spitzen der Republik erinnert, entschlossen gegen Verhetzung und extremistisches Gedankengut vorzugehen. Er forderte den "respektvollen, fairen und gerechten Umgang mit allen Volksgruppen". SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas betonte: "Die Politik hat die Verpflichtung, mit den Mitteln des demokratischen Rechtsstaates alles zu tun, um autoritäre und antidemokratische Tendenzen zu verhindern – hier gilt es, wachsam zu sein und die Jugend in diesem Sinne aufzuklären."

 

Heinisch-Hosek und Jarolim: Religion hat im Strafrecht nichts zu suchen

Zum Vorstoß von Justizministerin Bandion-Ortner, den religiösen Hintergrund von Verbrechen künftig als Erschwernisgrund im Strafrecht festzuschreiben, meint die Frauenministerin: "Es ist egal, ob eine Gewalttat aus religiösen Motiven, aus Hass, aus Gier, aus Tradition oder wegen der Herkunft passiert." Einen Erschwernisgrund bei Gewalttaten gegen Schwächere in der Familie würde Heinisch-Hosek unterstützenReligion und Herkunft spielen in diesem Zusammenhang jedoch keine gesonderte Rolle. Auch SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim stellt klar: "Im Zentrum der Rechtssprechung hat das Gesetz zu stehen und nicht die Religion."

 

Stöger appelliert am Weltkrebstag: Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen

Anlässlich des Weltkrebstages 2010 unterstreicht Gesundheitsminister Alois Stöger die Bedeutung der Vorsorgeuntersuchungen für die Früherkennung: „Ich appelliere an die Österreicherinnen und Österreicher, die kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig wahrzunehmen.“ Gesundheitsminister Stöger dankte auch der Österreichischen Krebshilfeanlässlich ihres 100-jährigen Bestehens für ihr unermüdliches Engagement. Informationen und Anlaufstellen unter www.gesundheit.gv.at sowie unter www.krebshilfe.net .

 

Konjunkturpaket Schiene wirkt

Die Bilanz des Konjunkturpakets Schiene nach einem Jahr fällt positiv aus: Plangemäß wurden im Jahr 2009 100 Mio. Euro in mehr als 80 Einzelprojekte in allen österreichischen Bundesländern investiert. „Mit diesen Investitionen sichern wir heute Arbeitsplätze und legen die Grundlage für neues Wachstum und die Arbeitsplätze von morgen“, so Infrastrukturministerin Doris Bures. Die Arbeiten erfolgen angesichts der derzeitigen Lage am Arbeitsmarkt ohne die im Bau oft übliche Winterpause.

 

Bayr: Tausende Frauen in Österreich Opfer von Genitalverstümmelung

„Unser Auftrag ist es, dem psychischen und physischen Schmerz, den Millionen von Frauen und Mädchen durch weibliche Genitalverstümmelung erleiden, ein Ende zu bereiten", erklärt SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung Petra Bayr anlässlich des Internationalen Tags gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM), der am 6. Februar stattfindet. Bayr, die auch die Initiatorin der Österreichischen Plattform gegen weibliche Genitalverstümmelung (www.stopFGM.net) ist, verweist darauf, dass auch in Österreich zwischen 6.000 und 8.000 Frauen von FGM betroffen sind. Bewusstseinsbildung auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene sind ihr daher ein großes Anliegen. Bayr: „FGM ist ein e Menschenrechtsverletzung und ein Eingriff, durch den Frauen ihr Leben lang die Lust an Sexualität geraubt wird.“

 

 

 

 

Zitate

"Religiöse Gewalt" - Rechtsexperte hält Erschwernisgrund für unnötig

"Eine neue Gesetzesklausel ist absolut unnötig. […] Das religiöse Motiv zu einem objektiven Gesichtspunkt zu machen, ohne dabei die individuelle Schuld zu berücksichtigen, wäre "sachwidrig".

 
(Helmut Fuchs, Rechtsexperte und Vorstand des Instituts für Strafrecht und Kriminologie an der Universität Wien, 4.2.)
Pressestimmen

Religion hat bei Strafbemessung nichts verloren

"Bisher sieht das Strafgesetzbuch Zuschläge vor, wenn der Täter aus besonders verwerflichen Beweggründen gehandelt hat, oder heimtückisch und grausam war. Jetzt soll dieses Register des besonders Bösen durch Religion ergänzt werden. Damit erfasst die Ministerin strafrechtlich nichts, was nicht schon erfasst wäre – der Begriff Religion wird aber in einen Negativkatalog katapultiert. Religion hat bei einer Strafbemessung nichts zu suchen – weder mildernd, noch verschärfend."

 
(Christian Weniger, "Kleine Zeitung", 4.2.)
Web Tipps

Online-Beratung für Gewaltopfer unter www.frauenberatenfrauen.at
 

Übers Internet und verschlüsselte Datensysteme können sich Gewaltopfer nun sicher, anonym, österreichweit, kostenlos und schnell unter www.frauenberatenfrauen.at beraten lassen. Gerade für Gewaltopfer ist die Onlineberatung eine gute, anonyme Form der Hilfe. "Die Hemmschwelle, ein Mail zu schreiben ist noch geringer, als zum Telefon zu greifen oder eine Beratungsstelle aufzusuchen", erklärt Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Das Besondere ist, dass Frauen keine Mailadresse angeben müssen und die Datenübermittlung verschlüsselt erfolgt. "Diese Sicherheit ist gerade für Gewaltopfer ganz wichtig", so Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, die sich über d ie Möglichkeit der Onlineberatung für Gewaltopfer freut.

 

 

Deine Meinung ist gefragt

Schule endlich ganztags?

In fast allen europäischen Ländern findet Schule ganztägig statt. So kann der Unterricht auf Vor- und Nachmittag verteilt und die Schülerinnen und Schüler bestmöglich beim Lernen unterstützt und gefördert werden.

 
Diskutieren Sie unter mitreden.spoe.at mit, ob ganztägige Schulformen wie die Neue Mittelschule zur Chancengleichheit beitragen.

 

ÖVP, FPÖ, BZÖ, die Grünen, Liste Fritz,...

SPÖ-Justizsprecher zeigt Graf-Burschenschaft an

Hannes Jarolim, SPÖ-Justizsprecher, hat gegen die extrem rechte Burschenschaft Olympia des FPÖ-Nationalratspräsidenten Graf eine Sachverhaltsdarstellung eingebracht – "wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Verbotsgesetz". Hintergrund: Die Olympen hatten auf ihrer Homepage zum Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager einen Eintrag veröffentlicht, der die Forderung 'Niemals vergessen!' in Bezug mit "guten Traditionen" des deutschen Volkes und nicht in Bezug mit den Gräueltaten der Nazis setzt. Hier erkennt Jarolim den "begründeten Verdacht", dass sich die Kameraden der "Wiederbetätigung im nationalsozialistischen Sinn schuldig" gemacht hatten. Die Justiz prüft nun, ob sie gegen Grafs Burschenschaft Anklage erheben kann.



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SPÖ / Burgenland / Asyl

Causa Asylzentrum: Steindl-ÖVP agiert planlos, überheblich und unehrlich

SP-Geschäftsführer Hergovich: Kneifen und Schimpfen ist keine Lösung

Eisenstadt, 7. Jänner 2010. - Scharf reagiert SPÖ-Landesgeschäftsführer Robert Hergovich auf die heutige Kritik der Steindl-ÖVP an den Landesinformationsveranstaltungen zum Thema Asyl-Erstaufnahmezentrum. „Die Informationsveranstaltung wurde öffentlich eingeladen. 400 Teilnehmer – darunter Abgeordnete von verschiedensten Parteien - sind ohne ‚Extraeinladung’ gekommen“, so Hergovich. Das Fernbleiben von ÖVP-Mandataren zeige auf, dass die Volkspartei das Thema scheut wie der Teufel das Weihwasser. „Kneifen und danach schimpfen, wie es Franz Steindl heute wieder gemacht hat, ist keine Lösung“, so der Parteimanager. Hergovich wirft der Steindl-ÖVP vor, in dieser Causa planlos, überheblich und unehrlich zu agieren.

Diese Planlosigkeit werde deutlich, wenn man die Aussagen verschiedener ÖVP-Repräsentanten vergleicht. So betrachten ÖVP-Bundesparteichef Pröll und seine Innenministerin die bevorstehenden Volksbefragungen als nicht bindend. Im Burgenland wird hingegen Franz Steindl nicht müde zu betonen, dass die Volksbefragung verbindlich sein müsse. „In der Volkspartei herrscht das pure Chaos: Steindl erzählt im Burgenland Märchen, ÖVP-Minister Berlakovich ist plötzlich medienscheu geworden und auf Tauchstation gegangen – und die ÖVP-Bundesparteispitze will weiter über das Burgenland drüberfahren und den schwarzen Scherbenhaufen von Verteidigungsminister Darabos aufräumen lassen. Wer bei einem so sensiblen Thema so chaotisch agiert, kann nicht ernst genommen werden, wenn er zur Sachlichkeit aufruft“, kritisiert Hergovich.

Außerdem glaube „ohnehin niemand im Burgenland, dass der ÖVP-Landesparteivorsitzende Steindl und der burgenländische Minister Berlakovich vom Eberau-Projekt Fekters nichts gewusst haben“, so Hergovich. Steindls heutige Kritik an LH Hans Niessl zeige sein schlechtes Gewissen und sein Versagen auf: „Nicht Niessl, sondern die gesamte ÖVP hat in dieser Causa undemokratisch gefuhrwerkt und das Projekt im Partei-Hinterzimmer ausgeheckt. Dafür sollte sich Steindl endlich bei der Bevölkerung entschuldigen statt den Landeshauptmann anzupatzen, der die Bevölkerung einbindet und für die nötige Transparenz sorgt.“


Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

SPÖ-Landtagsklub, 7000 Eisenstadt, Landhaus

Mag. Christian Stiller
Tel: 02682/600-2471
Fax: 02682/600-2382
Mobil: 0664/4245437
E-Mail:
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Mag. Petra Kern
Tel: 02682/600-2560
Mobil: 0664/8521492
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